"Stilleben mit Fisch und Zitrone"
Eine Auswahl der schönsten Stillleben aus den Beständen der Kunstsammlung Neubrandenburg

8. September 2005 - 26. Februar 2006

Die neue Bestandsausstellung zeigt eine Auswahl von Stillleben.
Es ist eine Bildgattung insbesondere der Malerei, die unbelebte, reglose Dinge darstellt.
Stillleben entstanden als eigenständiges Motiv im 17. Jahrhundert in Europa und waren ursprünglich bis zum 19. Jahrhundert voller Sinnbezüge. Seitdem erfolgt die Wahl der Gegenstände weitgehend unabhängig von symbolischen Verweisen. Nur das eingebürgerte akademische Kompositionsschema und das geschickte Arrangement blieben erhalten und liefern bis heute meist unter dem Aspekt der Auseinandersetzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Malerei den Anlass, ein Stillleben zu schaffen.
Auch viele Künstler der Gegenwart schätzen diese Bildgattung, in der sie Gegenstände durch eine raffinierte Komposition und Lichtführung oder delikate Farben in Szene setzen können.
Aus ihren Beständen zeigt die Kunstsammlung Neubrandenburg vor allem Stillleben ostdeutscher Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Techniken. Die 1965 entstandene Farblithografie "Stilleben mit Fisch und Zitrone" von Harald Metzkes gab der Ausstellung ihren Namen.








Detlev Schwarz
Stilleben, 1998-1999
Öl auf Leinwand, 85 x 90 cm

Raum XII
Arbeiten von Werner Wittig und Helmut Gebhardt





Blick in Raum XIII
Vordergrund:Helmut Gebhardt
Stilleben,1986, Farblinolschnitt auf Papier, 36 x 41 cm, Inv.-Nr.: 1790
Raum XV
Blick auf Arbeiten von Stefan Plenkers und Detlev Schwarz




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