Seestücke
Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts aus den Beständen des Museums in Koszalin/Polen (Muzeum w Koszaline)
8. Dezember 2004 - 13. Februar 2005


Die Marinemalerei als Sonderform der Landschaftsmalerei ist das Kriterium für die Auswahl der Gemälde für diese Ausstellung.
In einem Zeitraum von Jahrhunderten sind unzählige Gemälde aufgrund der realistischen Studien nach der Natur entstanden, die Häfen, Schiffe auf Reeden, Stadtansichten am Meer, Fischfangszenen oder Ufer darstellen. Die Marinemalerei fand einen wichtigen Platz in der Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit einer neuen Blütezeit entwickelte sich im 19. Jahrhundert das reine Seestück ohne Staffage.
Neben Meereslandschaften auch in Verbindung mit Veduten, Uferszenen und Schiffen sind in der Ausstellung auch Kapitänsbilder zu sehen.
Sie findet anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Koszalin und Neubrandenburg statt.
Zu Beginn des Jahres 2004 zeigte die Kunstsammlung Neubrandenburg eine Auswahl von Gemälden und Plastiken aus ihrem Bestand im Museum Koszalin.
Nun ist das Museum der polnischen Partnerstadt Koszalin mit einer Gegenausstellung in den Räumen der Kunstsammlung zu Gast.




Max Schlichting
Kutter auf See, Anfang 20. Jahrhundert
Öl auf Leinwand, 69 x 100 cm




Marian Stronski
Boote am Hafen, 1923
Öl auf Pappe, 33 x 47 cm




H. Gleissner
Segelboote in der Bucht, Erstes Viertel 20. Jahrhundert
Öl auf Leinwand, 59 x 79 cm