Günther Uecker
Redepflicht und Schweigefluss
Bücher und bibliophile Werke
2. Februar 2008 - 20. April 2008



Foto: Ingrid von Kruse

Günther Uecker ist einer der renommiertesten Künstler der Gegenwart.
1930 in Wendorf geboren und aufgewachsen, begann er 1949 in Wismar das Studium der Malerei an der Fachhochschule für angewandte Kunst, das er an der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee bis 1953 fortsetzte. 1953 zog er nach Westberlin und studierte schließlich von 1955 bis 1957 an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort lehrte er später selbst und hatte von 1976 bis 1995 eine Professur inne.
Diese Ausstellung versammelt eine Auswahl von Werken aus über 40 Jahren.
Sie veranschaulicht die Vielfalt der Ausdrucksformen im Schaffen von Günther Uecker. Den Besucher erwarten Gegenüberstellungen von lesbaren Texten und verschlüsselten Zeichen, von Symbolen und Chiffren, von gemalten Bildern und geprägten Papieren, von kleinen Objekten und größeren Installationen, von aufgeschlagenen Büchern und verschnürten Zeitungsbündeln. Die Exponate zeigen nicht nur die Wirkung kraftvoller Strukturen, wie sie insbesondere durch Nagelreliefs verkörpert werden, sondern auch die Ruhe meditativer Gestaltungen, die vor allem in den Nichtfarben Weiß und Schwarz kongenial umgesetzt wurden.



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