Albert Wigand
1890-1978
23. November 2008 - 11. Januar 2009



Dresden hat die Ästhetik der malerischen Kultur stets hochgehalten.
Einer, der dafür einen wichtigen Beitrag geleistet hat, ist der gebürtige Hesse Albert Wigand.
Wigand schuf neben gegenstandsfreien poetischen Collagen kleinformatige Stillleben, Interieurs oder Straßenbilder, in denen es um reine Malerei ging.
Mit seiner sensiblen Bildsprache beeinflusste er zahlreiche jüngere Künstler nachhaltig und wird als klassischer Moderner verehrt.
Das Leonhardi-Museum in Dresden hat eine umfangreiche Einzelausstellung mit Arbeiten aus Museen, Privatbesitz und aus dem Nachlass erarbeitet, die nun in der Kunstsammlung gezeigt wird.

Biografie
1890 am 24.8. in Ziegenhain/Hessen geboren
1903 Übersiedlung der Familie nach Godesberg bei Bonn
1910 Abitur in Bonn
1912-1913 Ausbildung am Zeichenlehrerseminar der Kunstgewerbeschule Düsseldorf
1912 erster Sommeraufenthalt und Studien bei Otto Ubbelohde in Goßfelden
1914-1918 Sanitätsdienst
1920 erste Ausstellung am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Marburg
bis 1923 in Goßfelden
1924 in Berlin
1925 Übersiedlung nach Dresden, Hausknecht in einer Armengaststätte
1923 Heirat und 1933 Geburt der Tochter
1931-1943 Besuch des Abendaktes bei Woldemar Winkler Wigand verdiente seinen Lebensunterhalt bis zum Rentenalter 1956 als Schaufensterdekorateur, Wasserwerker und Laternenanzünder.
1968 Tod der Ehefrau Gertrud Wigand
1971 Übersiedlung nach Leipzig zur Tochter Ursula
1978 am 17.5. in Leipzig gestorben


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