Alexander Voß - Arbeiten 2000 bis 2003

13. April - 6. Juli 2003
Die Ausstellung des in Mülheim an der Ruhr lebenden und in Duisburg arbeitenden Künstlers Alexander Voß (geb. 1960) zeigt Arbeiten jüngster Zeit, von denen die meisten direkt für diese Präsentation entstanden sind.
Ausgangspunkt seiner Bildsprache sind reduzierte Zeichnungen kranker Menschen. Durch den Kontakt mit Röntgenaufnahmen wandelte sich die Sicht von äußeren zu inneren Strukturen des Menschen. Voß vereinfacht und verdichtet die Knochengefüge und schafft damit für sich ein Formenvokabular von Zeichen, das nur noch entfernt an Knochen, Schädel oder Wirbel erinnert. Diese Bildchiffren, hier zumeist Linolschnitte und Holzdrucke, setzt er mit unterschiedlichen Materialien in Beziehung, die selbst eine Geschichte haben. Sie können sich als Abdrücke an den Wänden, auf dem Boden, auf anderer Oberfläche befinden, scheinen in Verbindung mit Glas als Bildträger zu schweben. Einige Arbeiten hat Voß in die Wandecken gesetzt. So öffnet sich das Kunstwerk in den Raum. Bild und Betrachter gehören der selben Wirklichkeit an.
Alexander Voß studierte von 1981 bis 1989 im Fachbereich Kunst/Gestaltung an der Universität Essen. Ausstellungen im In- und Ausland und Kunstpreise wie 1990 der Daniel-Kahnweiler-Preis für Malerei und Grafik sind ein Beleg für die öffentlichen Anerkennung seiner Arbeit.

Zur Ausstellung hat Alexander Voß einen Vorzugsdruck angefertigt:
LINOLDRUCK MMIII/VIII, 2003, Linoldruck auf Glas, 30 x 40 cm, Auflage: 5, Verkaufspreis 200 €.



www.alexander-voss .de




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